Montag, 20. Mai 2019

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Höhere Steuer auf Kampfhunde zulässig

Artikel erstellt von:  Andreas Reichert
Datum: 25.08.2012

Nach dem Verwaltungsgericht in Sigmaringen gelten Bordeauxdoggen und Mastiff zu den Kampfhunden. Die höhere Besteuerung dieser Hunderassen gilt aufgrund ihrer Gefährlichkeit als rechtmäßig.

Eine Hundehalterin im Landkreis Ravensburg hat gegen ihren Hundesteuerbescheid geklagt. Für die Haltung einer Bordeauxdogge und eines Mastiff wurde eine Hundesteuer in Höhe von 1.080 Euro für den Zeitraum April bis Dezember 2007 festgesetzt. Im Vergleich zur Hundesteuer auf „ungefährliche“ Hunde ist dieser Betrag um ein vielfaches höher.
Das Verwaltungsgericht in Sigmaringen urteilte, die Gemeinde habe rechtmäßig gehandelt. Zur Verringerung der Haltung gefährlicher Hunderassen dürfen Gemeinden Kampfhunde höher besteuern. Es sei zulässig eine Lenkungssteuer zur Gefahrenvorsorge zu erlassen.
Die Hunde selbst gelten als sehr kräftige Tiere mit hoher Beißkraft. Bei beiden Rassen handele es sich um keine einfach zu haltenden Hunde.